Worte 1

Max Frisch spricht über das „Weiße“, dass „Unsagbare zwischen den Worten“.
Auch über die vielen „Nebensachen“, denen Worte ausgeliefert sind.
Er formuliert: „Man schreibt
bestenfalls darum herum.“
Es gibt Erlebnisse,
die ‚unsagbar‘ bleiben und die Worte können das nicht wirklich fassen.
„Das Eigentliche bleibt als Spannung zwischen den Aussagen.“

Über das, was ich erlebe, Nachdenken und spüren, wie wenig treffend es ist.
Was ich sage, was ich höre.
Es lässt vielleicht ab und an aufhorchen, aber trifft es?
Für einige Indianer in Amerika kommt es auf die Pausen,
die Zwischenräume an, um die sich die Worte aufreihen.
Eine Wirklichkeit, die meistens unbeachtet bleicht.
Aber bei der ich Menschen, mehr als beim Reden, nahe komme.
Sie spüre.
Damit es mir nicht so geht wie Rainer Maria Rilke schreibt:

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort… Rainer Maria Rilke, 21.11.1898, Berlin-Wilmersdorf

Hier zwei Texte, die zum ‚Kommunizieren‘ anregen:

Worte Website

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